ANALYSE: ENERGIE & TRANSFORMATION IN RHEIN-MAIN

Stromhunger im Netzknoten: Wenn Server und Industrie um Megawatt ringen

Frankfurts Rechenzentren beanspruchen bereits rund 40 Prozent des städtischen Stroms. Weil der Netzknoten an physikalische Grenzen stößt, weichen Megawatt-Projekte ins Umland aus, während die Industrie um bezahlbare Netzentgelte und Wasserstoff ringt.

Wechselrichterschränke und Netzhardware in einem leeren Technikraum.
Transformation passiert in Anlagen, Kosten und Zeitplänen.

Der Wirtschaftsraum Frankfurt/Rhein-Main beherbergt mit dem Internetknoten DE-CIX das Herz des europäischen Datenverkehrs. Doch die digitale Leitfunktion fordert ihren Tribut in physikalischer Währung: elektrischer Leistung. Nach eigenen Angaben der Mainova AG lag der Frankfurter Gesamtstrombedarf im Jahr 2024 bei rund 6,5 Terawattstunden, was etwa einem Prozent des gesamten deutschen Stromverbrauchs entspricht. Innerhalb eines Jahrzehnts verzeichnete die Stadt einen Verbrauchszuwachs von mehr als 25 Prozent. Maßgeblicher Treiber dieser Entwicklung ist nicht das Bevölkerungswachstum und nicht der Flughafen, sondern die Konzentration von mehr als 55 gewerblichen Großrechenzentren im Stadtgebiet.

Nach Berechnungen von Netzbetreibern und energiewirtschaftlichen Analysen beansprucht der Rechenzentren-Sektor inzwischen rund 40 Prozent des gesamten Frankfurter Stroms. Das entspricht einem jährlichen Volumen von circa 2,6 Terawattstunden. Bis 2030 sind im Stadtgebiet mindestens 13 weitere Großprojekte projektiert. Im europäischen Vergleich der Kernmärkte (Frankfurt, London, Amsterdam, Paris) belegt Frankfurt mit 997 Megawatt operativer IT-Kapazität den ersten Rang vor London, wie Marktberichte von Jones Lang LaSalle belegen. Bei einer sommerlichen Tageshöchstlast des gesamten städtischen Verteilnetzes von gut 850 Megawatt bindet die IT-Hardware allein eine Spitzenleistung, welche die Residuallast sämtlicher Haushalte und des übrigen Gewerbes übersteigt.

Rationierung am Netzknoten West: Das Ende des Festanschlusses

Diese extreme räumliche Dichte bringt die Übertragungs- und Verteilnetze an thermische Grenzen. Das Frankfurter Hoch- und Mittelspannungsnetz der NRM Netzdienste Rhein-Main GmbH mit einer Gesamtlänge von rund 6.200 Kilometern stützt sich auf vier Kopplungspunkte zum 380/110-Kilovolt-Höchstspannungsnetz des Übertragungsnetzbetreibers TenneT: die Umspannwerke Südwest, Nord, West und Nordwest. Alle vier Knotenpunkte operieren nahe ihrer Auslastungsgrenze.

Besonders angespannt ist die Situation im Frankfurter Westen. Weil dort über Jahre hinweg Colocation-Bauten und Hyperscaler massiv Leistung nachfragten, sah sich die NRM gezwungen, behördlich abgestimmte Rationierungsmaßnahmen für Neukunden einzuführen. Bis zur geplanten Inbetriebnahme des neuen 380/110-Kilovolt-Umspannwerks Eschborn westlich der Stadtgrenze unterliegen alle Leistungsanfragen über einem Megawatt am Netzknoten West einer Einzelfallprüfung und einem förmlichen Pro-Rata-Zuteilungsverfahren.

Dabei gilt ein verbindlicher Priorisierungskatalog:

  1. Niederspannungsanschlüsse: Basisinfrastruktur, private Wärmepumpen und Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge.
  2. Mittelspannung bis 3,5 Megawatt mit Dekarbonisierungsbezug: Elektrifizierung bestehender Wärme- oder Mobilitätsprozesse.
  3. Mittelspannung bis 3,5 Megawatt ohne Dekarbonisierungsbezug: Reguläre Gewerbeanschlüsse.
  4. Großanschlüsse über 3,5 Megawatt mit Transformationsbezug: Umstellung industrieller Produktionsanlagen.
  5. Großanschlüsse über 3,5 Megawatt ohne Dekarbonisierungsbezug: In diese Kategorie fallen klassische Neubauten von Rechenzentren.
  6. Reservenetzanschlüsse: Redundante Notfalleinspeisungen.

Für Projektentwickler bedeutet diese Einstufung das vorläufige Ende konventioneller Festanschlüsse nach dem Redundanzprinzip. Wer heute im Frankfurter Westen ans Netz will, muss entweder jahrelange Wartezeiten akzeptieren oder flexible Netzanschlussverträge unterzeichnen. Bei solchen Verträgen verpflichtet sich der Betreiber, seine Leistungsaufnahme bei drohenden Netzengpässen auf Weisung der Netzleitstelle unverzüglich abzusenken. Wie Recherchen des Spiegel zur Frankfurter Stromknappheit verdeutlichen, wachsen die regulären Vorlaufzeiten für neue Großanschlüsse im Ballungsraum auf bis zu 13 Jahre an, was Investoren zunehmend zu Ausweichstrategien zwingt.

Die Geografie des Ausweichdrucks: Hanau, Offenbach und das Umland

Weil freie Flächen in Frankfurt rar sind und der Stromanschluss zum limitierenden Faktor wird, verlagert sich der Zuwachs entlang regionaler Entwicklungsachsen ins Umland:

  • Hanau und Main-Kinzig-Kreis: Auf dem 25 Hektar umfassenden Areal der ehemaligen US-Kaserne Großauheim errichtet der Betreiber Data4 nach eigenen Angaben einen Campus mit einem Investitionsvolumen von zwei Milliarden Euro und einer gesicherten elektrischen Leistung von 180 Megawatt. Flankierend betreibt Google in Hanau ein Rechenzentrum, das im Rahmen eines bundesweiten Milliardenprogramms erweitert wird. Weitere Kommunen wie Erlensee und Großkrotzenburg verzeichnen kontinuierlich Voranfragen.
  • Offenbach am Main: Am Lämmerspieler Weg betreibt der US-Entwickler CloudHQ die Campus-Stufen FRA1 und FRA2 mit 112 Megawatt kritischer IT-Leistung, gespeist über ein eigenes 110-Kilovolt-Umspannwerk. Mit einem projektierten dritten Gebäudekomplex an der Kettelerstraße wächst die Kapazität am Standort Offenbach auf über 172 Megawatt.
  • Regionale Randzonen: Selbst in Rheinhessen bereitet NTT in Nierstein einen Großcampus mit einer projektierten Anschlussleistung von 480 Megawatt vor.

Der regionale Verteilnetzbetreiber Syna GmbH, eine Tochter der Süwag Energie AG, registriert nach eigenen Angaben im Frankfurter Umland kumulierte Anschlussanfragen von Rechenzentren im Umfang von 1.600 MVA bis Anfang 2030. Auf Ebene des Übertragungsnetzes beziffert TenneT den Zuwachs seit 2023 bundesweit auf 488 Anfragen mit über 156 Gigawatt Leistung, wobei Hessen den absoluten Brennpunkt bildet.

Infrastruktur-ParameterWertBezug & EinordnungQuelle
Städtischer Gesamtstromverbrauch6,5 TWh/aStadt Frankfurt am Main (2024)Mainova AG
Stromanteil Rechenzentrenca. 40 %Anteil am Frankfurter StromabsatzMainova AG / Branchenanalysen
Operative IT-Kapazität Frankfurt997 MWStand H1 2026, Platz 1 in EuropaJLL Data Center Research
Netzhöchstlast Stadtnetz> 850 MWSommerliche SpitzenlastNRM Netzdienste Rhein-Main
Zusätzliche Umspannleistung bis 2030500 MWGeplante NetzkapazitätserweiterungMainova AG (Unternehmensangabe)
Wartezeit für Großanschlüssebis zu 13 JahreVorlaufzeit im BallungsraumJLL Research / Marktberichte
Rechenzentrumscampus Hanau180 MWGroßauheim-Kaserne (Data4)Stadt Hanau / HMWVW
IT-Leistung Campus Offenbach172 MWCloudHQ FRA1 bis FRA3CloudHQ / Stadt Offenbach
Strombedarf Industriepark Höchst1.900 GWh/aChemische und pharmazeutische ProduktionInfraserv Höchst
Prozesswärmebedarf Höchst3.400 GWh/aDampf- und HochtemperaturnetzeInfraserv Höchst

Das EnEfG-Paradoxon: Wenn 30 Grad Abluft auf 100 Grad Fernwärme treffen

Parallel zur Stromknappheit verschärft der Bund die regulatorischen Daumenschrauben. Das im November 2023 in Kraft getretene Gesetz zur Steigerung der Energieeffizienz (Energieeffizienzgesetz, EnEfG) verlangt in § 11 strenge Effizienz- und Abwärmestandards ab einer Nennanschlussleistung von 300 Kilowatt.

Für Bestandsanlagen gilt ab Juli 2027 ein Grenzwert für die Energieverbrauchseffektivität (Power Usage Effectiveness, PUE) von maximal 1,50, der sich ab Juli 2030 auf 1,30 absenkt. Neubauten, die ab dem 1. Juli 2026 ans Netz gehen, müssen zwei Jahre nach Inbetriebnahme dauerhaft einen PUE-Wert von maximal 1,20 nachweisen. Zum Vergleich: Der bundesweite Branchendurchschnitt lag 2022 bei 1,52 bis 1,55, historische Anlagen erreichen Werte von bis zu 1,80.

Noch einschneidender ist die Pflicht zur Abwärmenutzung: Neue Rechenzentren müssen ab Juli 2026 mindestens 10 Prozent der Energie wiederverwenden (Energy Reuse Factor, ERF). Ab Juli 2027 steigt diese Quote auf 15 Prozent, ab Juli 2028 auf 20 Prozent.

In der Praxis stößt diese Vorgabe auf ein elementares thermodynamisches Hindernis. Zwar belegen Modellrechnungen des Forschungskonsortiums DC-Heat, dass die rechnerische Serverabwärme in Frankfurt ab 2030 den gesamten Raumwärmebedarf aller Büros und Haushalte decken könnte, doch Server kühlen mit Luft. Die Abluft tritt mit lediglich 30 bis 35 Grad Celsius aus den Racks aus. Das innerstädtische Fernwärmenetz von Mainova arbeitet im Bestand jedoch mit Vorlauftemperaturen von 70 bis 110 Grad Celsius.

Um dieses Temperaturdelta zu überbrücken, sind großtechnische Wärmepumpen erforderlich. Diese verlangen zusätzliche Mengen an wertvollem Strom, mindern die Gesamteffizienz und erfordern Millioneninvestitionen in Heizzentralen und Trassen. Hinzu kommt ein städtebauliches Problem: Rechenzentren stehen in Gewerbegebieten wie Sossenheim oder Fechenheim, während die Abnehmer in Wohnsiedlungen leben. Neue Wärmetrassen im dicht bebauten Straßenraum schlagen mit mehreren Millionen Euro pro Kilometer zu Buche. Zudem räumt § 11 Abs. 3 EnEfG Wärmenetzbetreibern ein Verweigerungsrecht ein, falls die Abwärmeübernahme wirtschaftlich unzumutbar ist.

Dass die Koppelung im Quartiersmaßstab dennoch gelingen kann, zeigen zwei regionale Vorzeigeprojekte:

  • Gallusviertel (Quartier franky): An der Kleyerstraße koppelt Telehouse Abwärme mit rund 30 Grad Celsius aus. Mainova hebt das Temperaturniveau über zwei Großwärmepumpen mit je 320 Kilowatt thermischer Leistung auf 70 Grad Vorlauf an. Die Anlage versorgt rund 1.300 Wohnungen und 3.000 Menschen im Neubauquartier, wobei die Serverabwärme mindestens 60 Prozent des Jahresbedarfs von 4.000 Megawattstunden deckt.
  • Frankfurt-Griesheim: In der Bizontalen Siedlung kooperieren Vonovia, Mainova und Equinix. Aus drei Rechenzentren werden rund 10 Megawatt thermische Leistung für circa 1.000 Wohnungen ausgekoppelt. Equinix stellt die Abwärme nach Unternehmensangaben für 15 Jahre kostenfrei am Übergabepunkt zur Verfügung. Das Ausbaupotenzial liegt bei 55 Megawatt, womit der gesamte Stadtteil Griesheim versorgt werden könnte.

Industriepark Höchst: Bandlastvorteile und das Warten auf Wasserstoff

Während die Digitalwirtschaft um Anschlussleistung ringt, kämpft die klassische Industrie um bezahlbare Energiepreise für ihre Dekarbonisierung. Der Industriepark Höchst beherbergt auf 4,6 Quadratkilometern mehr als 90 Unternehmen der Chemie- und Pharmabranche. Nach eigenen Angaben der Betreibergesellschaft Infraserv Höchst benötigt das Areal pro Jahr rund 1.900 Gigawattstunden Strom und etwa 3.400 Gigawattstunden Prozesswärme in Form von Dampf. Der Chemiepark allein verbraucht damit mehr als fünf Prozent des hessischen Bruttostrombedarfs.

Um die explodierenden Netzentgelte abzufedern, nutzt Infraserv konsequent die Befreiungstatbestände nach § 19 Abs. 2 der Stromnetzentgeltverordnung (StromNEV) für atypische und bandlastorientierte Netznutzung. Durch ein hochgradig verstetigtes Lastprofil mit mehr als 7.000 Benutzungsstunden im Jahr lassen sich die individuellen Netzentgelte um bis zu 80 bis 90 Prozent senken. Zudem erzeugt der Park Strom und Dampf in hocheffizienten eigenen Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen. Um neue Synergien zu heben, siedelt Infraserv datenbasierte Großabnehmer auf dem Werksgelände an: CloudHQ plant ab 2026 den Bau eines Rechenzentrumscampus im Industriepark mit 276 Megawatt IT-Leistung, der direkt in das industrielle Energie- und Kältenetz eingebunden werden soll.

Für die fundamentale Umstellung chemischer Prozesse auf klimaneutrale Syntheserouten reicht Strom allein jedoch nicht aus. Der Standort benötigt gewaltige Mengen an grünem Wasserstoff. Zwar betankt Infraserv bereits seit Ende 2022 die weltweit größte Flotte von 27 Wasserstoff-Brennstoffzellenzügen des Rhein-Main-Verkehrsverbunds (RMV), doch die leitungsgebundene Großversorgung hängt am deutschlandweiten Wasserstoff-Kernnetz.

Die Bundesnetzagentur hat im Oktober 2024 das 9.040 Kilometer lange Kernnetz genehmigt. Der Industriepark Höchst und die Region Frankfurt sollen über das Verbundprojekt „Flow – making hydrogen happen“ der Ferngasnetzbetreiber Gascade, terranets bw und ONTRAS angebunden werden. Die Trasse führt über 1.630 Kilometer von der Ostseeküste über Thüringen und Hessen nach Süddeutschland. Doch der Zeitplan offenbart eine erhebliche Kluft: Während der nördliche Leitungsabschnitt Ende 2025 in Betrieb ging, ist die finale Investitionsentscheidung für den südlichen Abschnitt durch Hessen erst für Ende 2027 terminiert. Die geplante Inbetriebnahme der Trasse ist für Oktober 2030 vorgesehen. Bis dahin bleibt der Industriepark bei leitungsgebundenem Wasserstoff auf Insel- und Brückenlösungen angewiesen.

Was die Zahlen verschweigen: Phantom-Leistungen und Datenlücken

Wer die energiepolitischen Debatten der Region verstehen will, muss die methodischen Grenzen der publizierten Daten kennen:

  1. Spekulative Vorratsanträge: Die von Übertragungsnetzbetreibern gemeldeten Zahlen von über 156 Gigawatt an Rechenzentren-Anfragen spiegeln nicht den realen Bedarf wider. Projektentwickler stellen routinemäßig Mehrfachanträge an verschiedenen Knotenpunkten, um Grundstücke am Kapitalmarkt mit Netzzusagen aufzuwerten. Die Einführung des Pro-Rata-Verfahrens am Netzknoten West dient vor allem dazu, diese spekulativen Anträge auszusortieren.
  2. Betriebsgeheimnis Stromverbrauch: Kein internationaler Rechenzentrumsbetreiber legt seine echten Lastgänge offen. Die 40-Prozent-Marke für Frankfurt basiert auf Näherungsrechnungen aus Transformatordaten der NRM, Schätzungen des Borderstep Instituts und Bitkom-Erhebungen. Ein lückenloses Bild entsteht erst mit der vollständigen Auswertung des gesetzlichen Energieeffizienz-Registers beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).
  3. Investitionsvorbehalte: Mainovas angekündigtes Investitionsprogramm von 2,7 Milliarden Euro bis 2030 und bis zu acht Milliarden Euro bis 2040 sowie Amprions Gleichstromtrasse „Rhein-Main-Link“ (bis zu acht Gigawatt Offshore-Strom ab 2033 nach Bürstadt) stehen unter dem Vorbehalt langwieriger Planfeststellungsverfahren, Genehmigungen und Zinsentwicklungen.

Die Energie-Transformation im Rhein-Main-Raum ist kein theoretisches Klimaziel für 2045, sondern eine unmittelbare Verteilungsfrage im Hier und Jetzt: zwischen Megawatt für Algorithmen und Megawatt für Werkbänke.


Quellen und Methodik

Die Daten dieses Beitrags basieren auf behördlichen Bekanntmachungen, Netzentwicklungsplänen, gesetzlichen Vorschriften sowie wissenschaftlichen und energiewirtschaftlichen Untersuchungen. Unternehmensangaben sind im Text als solche gekennzeichnet.

  • Der Spiegel: Wirtschaftsberichterstattung zur Stromknappheit und den Ausbauverzögerungen bei Frankfurter Rechenzentren, Veröffentlichungsdatum 15. Juni 2026.
  • Mainova AG: Stromnetz in Frankfurt: Rückgrat des städtischen Lebens. Veröffentlichung zu Netzabgaben, Verbrauchswerten 2023 und 2024 sowie Ausbauzielen für Umspannkapazitäten bis 2030.
  • NRM Netzdienste Rhein-Main GmbH: Bekanntmachung zum Pro-Rata-Verfahren Strom und Kapazitätsengpass am Netzknoten West, Kriterienkatalog Stufen 1 bis 6, Veröffentlichungsdatum 15. Januar 2026.
  • Jones Lang LaSalle (JLL): Marktbericht zur Geografie des deutschen Rechenzentrumsmarktes, Kennzahlen zu operativer IT-Kapazität im FLAP-Raum und Anschlussvorlaufzeiten, Stand erstes Halbjahr 2026.
  • German Datacenter Association e. V.: Data Center Outlook Deutschland, Erhebung zu Netzkapazitäten, bundesweiten Anschlussanfragen und Vorlaufzeiten bei Übertragungsnetzbetreibern, Ausgabe 2025.
  • Bundesministerium der Justiz / Bundesamt für Justiz: Gesetz zur Steigerung der Energieeffizienz (Energieeffizienzgesetz, EnEfG), § 11 Klimaneutrale Rechenzentren, Bundesgesetzblatt November 2023.
  • Bundesnetzagentur / FNB Gas e. V.: Genehmigung des deutschlandweiten Wasserstoff-Kernnetzes, Trassenlänge, Investitionsvolumen und Kapazitäten, Beschluss vom 22. Oktober 2024.
  • GASCADE Gastransport GmbH / Projektkonsortium Flow: Meilensteine und Realisierungsstufen des Wasserstoff-Verbundprojekts Flow, Zeitplan für die südliche Trassenführung durch Hessen bis Oktober 2030.
  • Infraserv Höchst / CHEManager: Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit im Industriepark Höchst, Verbrauchsdaten zu Strom (1.900 GWh) und Prozesswärme (3.400 GWh), Stand Geschäftsjahr 2023/2024.
  • Mainova AG: Pilotprojekt Quartier franky und Telehouse Kleyerstraße, Heizen mit Serverabwärme über Großwärmepumpen, Dokumentation 2024/2025.
  • DataCenter-Insider: Bericht zur Abwärmekooperation in Frankfurt-Griesheim zwischen Vonovia, Mainova und Equinix über 10 Megawatt thermische Leistung, Juli 2023.
  • Stadt Hanau / Hessisches Digitalministerium: Grundsteinlegung für den DATA4 Rechenzentrumscampus auf dem Areal der ehemaligen Großauheim-Kaserne, Leistungsdaten zu 180 Megawatt Anschlusskapazität, Juni 2025.
  • Amprion GmbH: Projektbroschüre Rhein-Main-Link, Netzanbindung von bis zu acht Gigawatt Offshore-Windenergie mit Endpunkt Bürstadt, Planungsstand 2024.

Quellen und Methodik

  1. 01 Der Spiegel , Stromknappheit bremst Ausbau von Rechenzentren in Frankfurt , Wirtschaftsberichterstattung , 2026 , Frankfurt am Main / Rhein-Main , veröffentlicht 2026-06-15 , abgerufen 2026-09-04
  2. 02 Mainova AG , Stromnetz in Frankfurt: Rückgrat des städtischen Lebens , Unternehmenspublikation , 2023 bis 2024 sowie Ausblick 2030/2040 , Stadt Frankfurt am Main , veröffentlicht 2025-05-15 , abgerufen 2026-09-04
  3. 03 NRM Netzdienste Rhein-Main GmbH , Pro-Rata-Verfahren Strom und Netzknoten West , Netzbetreiberbekanntmachung , Gültig ab 2025/2026 mit Antragsfrist bis 31.01.2027 , Stadt Frankfurt am Main (Netzgebiet West) , veröffentlicht 2026-01-15 , abgerufen 2026-09-04
  4. 04 Jones Lang LaSalle IP, Inc. , Die neue Geografie des deutschen Rechenzentrumsmarktes , Marktforschung , Geschäftsjahr 2025 / Stand H1 2026 / Prognose 2030 , Frankfurt am Main / Rhein-Main / Deutschland , veröffentlicht 2026-03-10 , abgerufen 2026-09-04
  5. 05 German Datacenter Association e. V. , Data Center Outlook Deutschland: Entwicklung und Netzkapazitäten , Verbandspublikation , 2023 bis 2025 , Deutschland mit Schwerpunkt Region Rhein-Main , veröffentlicht 2025-04-20 , abgerufen 2026-09-04
  6. 06 Bundesministerium der Justiz / Bundesamt für Justiz , Gesetz zur Steigerung der Energieeffizienz (EnEfG) § 11 Klimaneutrale Rechenzentren , Gesetzestext , Rechtsnorm ab November 2023, Stufen bis 2030 , Bundesrepublik Deutschland , veröffentlicht 2023-11-17 , abgerufen 2026-09-04
  7. 07 Bundesnetzagentur / FNB Gas e. V. , Genehmigung des deutschlandweiten Wasserstoff-Kernnetzes , Behördenmitteilung , Genehmigung 2024, Realisierungshorizont bis 2032 , Bundesrepublik Deutschland / Hessen , veröffentlicht 2024-10-22 , abgerufen 2026-09-04
  8. 08 GASCADE Gastransport GmbH / Projektkonsortium Flow , Flow – making hydrogen happen: Meilensteine und Realisierungsstufen , Projektmitteilung , 2024 bis 2030 , Deutschland (Ostsee via Hessen nach Baden-Württemberg) , veröffentlicht 2025-11-24 , abgerufen 2026-09-04
  9. 09 CHEManager / Infraserv Höchst , Im Einklang: Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit im Industriepark Höchst , Fachbeitrag , Geschäftsjahr 2023/2024 , Frankfurt am Main (Stadtteil Höchst) , veröffentlicht 2024-06-18 , abgerufen 2026-09-04
  10. 10 Mainova AG , Heizen mit Serverabwärme: Pilotprojekt Quartier franky und Telehouse , Unternehmensmitteilung , Inbetriebnahme 2024 bis 2025 , Frankfurt am Main (Stadtteil Gallus) , veröffentlicht 2024-06-28 , abgerufen 2026-09-04
  11. 11 DataCenter-Insider , Frankfurt-Griesheim bekommt 10 MW Wärme aus Equinix-Rechenzentren , Fachberichterstattung , Projektlaufzeit ab 2024/2025 , Frankfurt am Main (Stadtteil Griesheim) , veröffentlicht 2023-07-13 , abgerufen 2026-09-04
  12. 12 Stadt Hanau / Hessisches Digitalministerium , Grundsteinlegung für DATA4 Rechenzentrumscampus auf ehemaliger Großauheim-Kaserne , Behördenmitteilung , Bauphase ab 2025 , Hanau (Main-Kinzig-Kreis) , veröffentlicht 2025-06-25 , abgerufen 2026-09-04
  13. 13 Amprion GmbH , Rhein-Main-Link: Die Energieachse für Hessen , Netzbetreiberpublikation , Planungsstand 2024, Inbetriebnahme ab 2033 , Hessen (Rhein-Main / Südhessen) , veröffentlicht 2024-04-12 , abgerufen 2026-09-04